Unser Projekt
Zum Glück sind die Kinder auf den Philippinen nicht solchen widrigen Zuständen ausgesetzt wie im bekannten Beispiel des jungen Mädchens Malala Yousafzai in Pakistan.
Zwar wurde auf den Philippinen seit fast 20 Jahren die Schulpflicht eingeführt, doch leider führen Armut und Naturkatastrophen immer wieder dazu, dass die Kinder eher bei der Arbeit auf den Feldern ihre Familien unterstützen müssen, anstatt zu lernen und zur Schule gehen zu können.
Dies führt selbst bei den Schülern die zur Schule gehen, leider zu vielen Fehltagen.
Während die Schulen in den Küstenregionen vom Staat und den jeweiligen Gemeinden unterstützt und in Stand gehalten sind, werden die Schulen in den Bergen leider meist vernachlässigt.
Dies liegt daran, dass hier oft die ärmsten Reisbauern von der Hand in den Mund leben und keinerlei Geld für solche „Extra-Ausgaben“ haben. Auch ist es für sie oft viel wichtiger, dass die Kinder so früh wie möglich auf den Feldern mithelfen, anstatt die Schulbank zu drücken. Ein Teufelskreislauf, der ohne Bildung niemals durchbrochen werden kann.
Die Schulpflicht auf den Philippinen gilt allerdings nur bis zum Ablauf der Grundschulzeit, sprich nur 6 Jahre. Es ist sehr traurig, dass den meisten Kindern somit die Chance versagt bleibt die Highschool abzuschließen und sie in niedrigen Jobs (z.B. auf den Reis- oder Zuckerfeldern) weiterhin ausgebeutet werden, obwohl vom Intellekt her, vielen von ihnen eine vielversprechende Zukunft hätten.
Somit kann der „Kreislauf der Armut“ in den 3. Welt- & Schwellenländern niemals unterbrochen werden. Dies können wir nur schaffen, wenn wir diesen Kindern die Chance ermöglichen Bildung zu erlangen.
Die Kinder sind bereit dafür - bist DU es auch?
Wir sind es auf jeden Fall!
Wie sehr sich die Kinder wünschen zur Schule gehen zu können sieht man schon daran, dass sie zum Teil bis zu zwei Stunden Fußweg dafür in Kauf nehmen!
Deshalb hoffen wir mit unserem Verein sehr viele Menschen zu erreichen, die uns darin unterstützen die Bedingungen in den Bergschulen dahingehend so zu verbessern, dass soviel Kinder wie nur möglich zur Schule gehen können und zwar so lange wie sie mögen und sie nicht nach der Grundschule abbrechen müssen um ihren Eltern auf den Plantagen für einen Hungerlohn unterstützen müssen.
Bildung ist der erste und wichtigste Schritt für alle Menschen, um auf eigenen Füßen zu stehen und Unabhängigkeit & Wohlstand zu erreichen.